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Dr. med. Michael Bremme
Dr. med. Denise Rüther
                                  angestellte Ärztin
Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Brustdiagnostik                                                                                    

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Im Jahr 2006 wurde deutschlandweit das Mammographie-Screening eingeführt. Mit dieser Röntgen - Reihenuntersuchung auf Kosten der Krankenkassen soll die Früherkennung von Brustkrebs verbessert werden.

Frauen im Alter von 50 bis 69 Jahren werden im Abstand von zwei Jahren von einer zentralen Stelle angeschrieben und erhalten einen Termin in einer speziellen Mammographieeinheit für die Durchführung der Mammographie. Nach ungefähr einer Woche erhält die Frau einen Brief mit dem Resultat der Untersuchung. Falls die Mammographie Auffälligkeiten ergeben hat, wird ein zweiter Termin für die weitere Abklärung vergeben. Auch Herr Dr. Bremme und Fr. Dr. Rüther haben eine spezielle Ausbildung für das Mammographie-Screening absolviert und nehmen als spezialisierte Ärzt an dem Programm teil.

 

Wir unterscheiden:

 

Die Screeningmammographie ist ein Angebot an beschwerdefreie Frauen zwischen 50 und 69 Jahren, und wird in einem Screeningzentrum in zweijährigem Abstand durchgeführt.


Die kurative Mammographie wird zur Abklärung von Beschwerden, Knoten oder bei erhöhtem Sicherheitsbedürfnis oder Risiko (z.B. familiärem Brustkrebs oder nach einer Brustkrebserkrankung) durchgeführt, auch bei Frauen unter 50 oder über 69 Jahren. Diese Mammographie führen wir auch weiterhin in unserer Praxis mit optimaler Qualität durch. Die Krankenkassen tragen hierfür bei gegebener Indikation ebenfalls die Kosten.


Welche Frauen können am Mammographie-Screening teilnehmen?

Alle Frauen zwischen 50 und 69 Jahren erhalten im zweijährigen Abstand eine Einladung zur Screeningmammographie.


Wann nehmen Sie nicht an der Screeningmammographie teil?

•  wenn Sie jünger als 50 oder älter als 69 Jahre alt sind
•  wenn die letzte Mammographie weniger als ein Jahr zurückliegt
•  wenn tastbare Knoten oder unklare Brustbeschwerden vorliegen
•  wenn bereits eine Operation wegen einer Brustkrebserkrankung vorgenommen wurde
•  bei deutlich erhöhtem Brustkrebsrisiko


Was sind die Vorteile der Screening-Mammographie?

Im Rahmen des Screeningprogramms wird die Mammographie auf hohem Qualitätsniveau durchgeführt. Die Untersuchungen sind für die Frauen kostenlos. Internationale Studien zeigen, dass sich für Frauen, die am Mammographiescreening teilnehmen, die Brustkrebssterblichkeit deutlich senken lässt.


Welche Probleme beinhaltet die Screeningmammographie?

Der Arzt, welcher die Screeningmammographie beurteilt, kennt die untersuchte Frau nicht. Er weiß nichts über die Vorgeschichte und hat keine Tastuntersuchung durchgeführt. Das größte Problem aber besteht bei schlecht beurteilbaren Mammographiebildern (z.B. bei „dichtem Brustgewebe“): Die Aufnahme wird als "unauffällig" befundet, obwohl in diesem Fall ein Krebsknoten mit der Mammographie vielleicht gar nicht erkannt werden kann.

 

Das ist in unserer Praxis anders: Jede mammographierte Patientin wird auch untersucht, und bei eingeschränkt beurteilbarer Mammographie führen wir zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung durch oder empfehlen diese.


Was können wir Ihnen empfehlen?

•  Nehmen Sie am Mammographiescreening teil, wenn Sie eine Einladung dazu erhalten, die

    Voraussetzungen dazu erfüllt sind und Sie das wünschen. Nennen Sie im Screeningzentrum unseren

    Namen, damit wir das Ergebnis der durchgeführten Untersuchung erhalten.

•  In allen anderen Fällen können wir die Mammographie weiterhin mit optimaler Qualität in

    unserer Praxis durchführen.

•  Lassen Sie für eine noch größere Sicherheit bei uns in den Jahren zwischen den Mammographien zusätzlich

    eine (kostenpflichtige) Ultraschalluntersuchung durchführen, bei dichtem Brustgewebe auch jährlich.

•  Nutzen Sie weiterhin die regelmäßige, individuelle Krebsvorsorge in unserer Praxis!