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Dr. med. Michael Bremme
Dr. med. Denise Rüther
                                  angestellte Ärztin
Fachärzte für Gynäkologie und Geburtshilfe

 

Schwangerenvorsorge                                                                         

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In den Mutterschaftsrichtlinien sind

3 Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vorgesehen. Selbstverständlich nehmen wir weitere Untersuchungen vor, wenn es nötig ist.

Ab 1. 7. 2013 ist die Durchführung von Ultraschalluntersuchungen (= Sonografie) in der Schwangerschaft durch die Mutterschaftsrichtlinie neu geregelt. Danach soll die Schwangere nach ausführlicher Information durch den Arzt entscheiden, was insbesondere bei der 2. Hauptuntersuchung (ca in der 21. Schwangerschaftswoche) durch Ultraschall untersucht werden soll. Die Schwangere kann zwischen zwei Möglichkeiten wählen:

 

   a) Sonografie mit Biometrie ohne systematische Untersuchung der fetalen Morphologie:

        hierbei wird das Kind ausgemessen, ohne dass genauer geschaut wird, ob das Kind einen normalen

        Körperaufbau hat. Es werden lediglich Hinweiszeichen für Entwicklungsstörungen hinsichtlich

        Fruchtwassermenge, körperlicher Entwicklung und Plazentalokalisation beurteilt.

 

   b) Sonografie mit Biometrie und systematischer Untersuchung der fetalen Morphologie

        durch einen besonders qualifizierten Untersucher: Hierbei werden zusätzlich gemäß

        Mutterschaftsrichtlinie das Körperbild und einige Organe des Kindes untersucht. Herr Dr. Bremme

        und Frau Dr. Rüther sind beide als „qualifizierte Untersucher“ durch die KV zugelassen.

        Durch diese Untersuchung können manche Störungen der kindlichen Entwicklung festgestellt

        werden, die sich bei rechtzeitiger Erkennung behandeln lassen. Gelegentlich weist ein unnormales

        Körperbild auch auf eine genetische Störung des Kindes hin.

 

Eine Ultraschalluntersuchung kann weitere Untersuchungen und schwierige Entscheidungen nach sich ziehen. Auch eine unauffällige, sorgfältige Ultraschalluntersuchung kann eine Fehlbildung oder Erkrankung des Kindes nicht immer sicher ausschließen.

 

Vor der Ultraschalluntersuchung in der 21. Schwangerschaftswoche werden wir Ihnen noch einmal die verschiedenen Möglichkeiten erläutern und mit Ihnen besprechen, welche Untersuchungsform für Sie in Frage kommt.